Fahrsimulator

Die Entwicklung von Sicherheitstechnologien aus der Sicht des Fahrers.

Der im Higashi-Fuji Technical Center installierte Fahrsimulator der Toyota Motor Corporation ist eine wichtige Komponente innerhalb eines der weltweit größten Testzentren für aktive Fahrsicherheit; hier können Fahrsituationen simuliert werden, die nahezu den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Die Versuchsprogramme basieren auf zahlreichen und intensiven Analysen von Fahrgewohnheiten, und dienen dazu, verschiedene Technologien zur Verbesserung der aktiven Sicherheit zu entwickeln. In den vergangenen Jahren führten eingehende Studien von sicherheitsbezogenen Aspekten zu signifikanten Verbesserungen beim Schutz von Fahrzeuginsassen vor externen Risiken, zum Beispiel bei einer Kollision. Dies ist hauptsächlich auf die bei der passiven Sicherheit gemachten Fortschritte und die dem Fahrer jetzt zur Verfügung stehenden Hilfsfunktionen zur Risikovermeidung zurückzuführen. Im Gegensatz hierzu gestaltete es sich bisher als schwierig, die internen Risiken zu analysieren und in Versuche einzubeziehen (d.h. Risikofaktoren, die unmittelbar vom Fahrer ausgehen); die vorhandenen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet sind daher noch als unbedeutend zu bezeichnen. Es ist erwiesen, dass 93%(Tabelle 1) aller Unfälle auf Erkennungs- und Einschätzungsfehler zurückzuführen sind. Es werden allerdings jetzt verstärkte Anstrengungen unternommen, das unfallverursachende Potential des Fahrers zu reduzieren. Die anfänglichen Untersuchungen bei Toyota konzentrieren sich somit auf die nächste Entwicklungsstufe der (Fahrer)-Sicherheitstechnologien - die menschliche Physiologie.

Hochrealistische Grafiken, Audio- und Bewegungseffekte

Im Innern einer großen Kuppel befindet sich ein sphärischer Bildschirm, der eine 360-Grad-Projektion von Bildern mit hoher Auflösung ermöglicht.
Nachdem das System aktiviert ist, kann der Besucher die Vibrationen und Fahrgeräusche fühlen - sogar die Windgeräusche sind zu hören, genau wie bei einer tatsächlichen Autofahrt. Zudem ist dieser Simulator in der Lage, die beim Gasgeben oder Gaswegnehmen und auch bei der Kurvenfahrt entstehenden Massenkräfte dem Fahrer zu vermitteln. Die von dieser innovativen Technologie übermittelten Eindrücke sind sehr realistisch, und man kann leicht vergessen, dass es sich nur um eine simulierte Fahrt handelt. Alle diese Anstrengungen dienen dazu, hochgradig genaue Daten von den Prüfkandidaten zu sammeln, um die tatsächlichen Bedingungen während einer Autofahrt so wirklichkeitsnahe wie irgend möglich reproduzieren zu können.

Bestrebungen zur Unfallreduzierung im täglichen Verkehr

Die vom Fahrer im Fahrzeuginnern wahrgenommene Umgebung entspricht der Szenerie, die vielen Menschen von der Fahrt zur Arbeitsstelle oder auch von Urlaubsreisen her vertraut ist. Es ist nichts Dramatisches in diesen Bildern vorhanden, und obwohl wir praktisch jede Art von visuellen Eindrücken an einem beliebigen Ort der Welt und bei jedem Wetter darstellen können, haben wir uns für diese ganz gewöhnliche Szenerie entschieden - denn die überwiegende Anzahl von Autounfällen ereignen sich in einer ganz normalen, alltäglichen Umgebung. Um effektive Technologien zur Verbesserung der aktiven Sicherheit entwickeln zu können, ist es unbedingt erforderlich, die operative Charakteristik von solchen Fahrzeuglenkern zu analysieren, die in einer alltäglichen Umgebung Fahrfehler begehen; diese Erkenntnisse müssen dann gesammelt und ausgewertet werden.

Was in der Wirklichkeit nicht möglich ist, wird beim Versuch zur Realität

Mit Hilfe des Fahrsimulators können wir gefahrlos Experimente durchführen, die selbst innerhalb eines kontrollierbaren Umfelds, wie zum Beispiel einer Versuchsstrecke, nicht vorgenommen werden können. Dazu gehören das Einschlafen am Steuer, Unaufmerksamkeit während der Fahrt, oder Fahren im alkoholisierten Zustand. Mit Hilfe eines Blickwinkel-Messgeräts können wir überprüfen, was ein Fahrer in verschiedenen Verkehrssituationen tatsächlich sieht; gleichzeitig werden die ausgeführten Fahrmanöver für das Lenkrad, das Gaspedal und die Bremse durch verschiedene andere Messinstrumente registriert.
Außerdem sind wir in der Lage, zusätzliche Daten aufzuzeichnen - wie zum Beispiel Gehirnströme und Pulsfrequenz - die eine effektive Analyse des psychologischen und physiologischen Zustands des Fahrers ermöglichen. Um das Gefahrenpotential der mit der Fahrt zusammenhängenden Risiken für den Fahrer weiter zu reduzieren, intensiviert Toyota seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Bezug auf unterstützende Technologien, die die Aufgabe des Fahrers erleichtern werden; die gewonnenen Erfahrungen werden dann in unsere Produkte integriert.


To optimize use of this Web site, please make sure that JavaScript is activated in your browser's settings.
We use this technology to best display the individual pages with different screen resolutions and for navigation.

To enable JavaScript, follow the instructions.

Toyota Motor Sales, U.S.A., Inc.