Sitz nach dem WIL-Konzept (Whiplash Injury Lessening)
Dieser Sitz dient zur Reduzierung von HWS-Verletzungen bei Auffahrunfällen.Der Anteil von Auffahrunfällen mit Personenkraftwagen liegt in Japan bei ungefähr 53% aller Unfälle; dabei entstehen bei 90% dieser Kollision Verletzungen im Halsbereich, einschließlich Halswirbelsäulenschäden(Tabelle 1). Sitze, die nach dem WIL-Konzept(Reduzierung von HWS-Schleudertraumata) konstruiert wurden, haben die Aufgabe, den Aufprall im Kopf- und Brustkorb-Bereich eines Insassen zur gleichen Zeit zu dämpfen, wodurch die auf den Halsbereich einwirkenden Kräfte abgeschwächt und die Wahrscheinlichkeit von HWS-Verletzungen auf ein Minimum reduziert wird. Tabelle 1 Kollisionsmuster von tödlichen Unfällen für Fahrer/Beifahrer HWS-Schleudertraumen treten auf, wenn Kopf und Oberkörper während eines Auffahrunfalls Relativbewegungen ausführen. Überzeugt von der Wichtigkeit, dass Sitzlehne und Kopfstütze gleichzeitig Kopf und Oberkörper des Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall abfedern, hat Toyota bei der Gestaltung der WIL-Sitze Sitzlehnenrahmen und Kopfstütze anders platziert und außerdem die Steifigkeit des Sitzrahmens erhöht. Fortschritte beim WIL-Sitzkonzept mithilfe von THUMSBei der Entwicklung des WIL-Sitzkonzepts stützte sich Toyota auf THUMS, ein Rechnermodell zur Darstellung des menschlichen Körpers, das eine Gemeinschaftsentwicklung von Toyota Motor Corporation und Toyota Central R&D Labs ist. |
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Toyota Motor Sales, U.S.A., Inc.